Tschüß, Clamecystraße – Hallo Kinzig-Valley!

Von der ersten Idee zum Kinzig-Valley über die Entscheidung, dort auch für das WIV-Team ein neues, modernes Büro zu schaffen, bis hin zum heutigen heißen Dienstag mit 36 ° C , an dem ich mich über die Klimaanlage am neuen Arbeitsort freue – Was war das für ein Weg. Und mit wie vielen Zwischenstationen! Aber nun ist der Umzug schon seit mehr als zwei Wochen geschafft. Zeit, alles nochmal Revue passieren zu lassen.

Es ist zwar noch nicht alles fertig an unserem neuen Gebäude und das wird wohl auch noch ein paar Wochen dauern. Dass wir also morgens mal auf dem Weg zum Arbeitsplatz über einen Werkzeugkasten steigen müssen oder nur den Aufzug nehmen dürfen, weil im Treppenhaus noch die Wände verputzt werden, ist derzeit absolute Normalität. Dafür genießen wir schon die herrliche Aussicht über das Kinzigtal und die Tatsache, dass sich auch nach zwei Uhr mittags noch produktiv arbeiten lässt – trotz Sommerhitze. Auch die neuen Schreibtischstühle sind nicht zu verachten. Danke nochmal an die Jungs von Roomhero aus Frankfurt für die gelungene Auswahl!

Der Umzug selbst ging dafür, wie lang das Thema schon auf unserer Agenda war, am Ende erstaunlich schnell über die Bühne. Wie bei jedem guten Umzug haben wir natürlich auch ordentlich ausgemistet und dabei einige interessante Erkenntnisse gehabt:

  • Im letzten Jahrzehnt war es wohl noch gängige Praxis, jedes Website-Layout auszudrucken und in eine Akte zu heften. Das Meiste davon findet inzwischen nur noch digital statt.
  • CD-ROMs und jede Menge bunter Disketten gehörten schon vor dem Umzug zur Vergangenheit und sind bei der Gelegenheit endgültig auf dem Müll gelandet. Die Idee, aus den Disketten ein Mobilé fürs neue Büro zu basteln, haben wir wieder verworfen.
  • Das Telefon, das seit Jahren ungenutzt in der Ecke lag, hat uns im neuen Gebäude auch den Grund dafür verraten: Anscheinend funktionierte es wirklich nicht…

Einige Autofahrten und Kartons später fing schon jeder von uns an, sein Reich im neuen Büro abzustecken und Monitore, Tastaturen und Mäuse wieder anzuschließen. So viel Elan haben wir wahrscheinlich in den letzten drei Jahren nicht darauf verwendet, unsere Monitore auf Hochglanz zu polieren. Nicht nur am Umzugstag, auch in der ersten Woche danach war die Faszination stets noch groß, wenn wieder ein neues Zimmer oder ein neues Highlight der Einrichtung entdeckt wurde. Insofern hat das neue Gebäude in vielen von uns eine beinahe kindliche Begeisterung geweckt. Endlich Tapetenwechsel! Die Plätze, wo jeder von uns sitzen wollte, hatten wir tatsächlich schon Wochen vorher im Raumplan angekreuzt.

10 Jahre Firmengeschichte, die wir in der Clamecystraße 14-16 verbracht haben, führen wir nun in der Barbarossastraße 61, schräg gegenüber dem Freibad, fort. Wer schon öfter umgezogen ist, kennt das Sortieren, das Wegwerfen und die Fahrten zur Deponie – man merkt an solchen Tagen schnell, auf was man verzichten kann, was wirklich wichtig ist und was bleiben muss. Der eine braucht einen Locher am Platz, der andere nicht – während manche eine Papierablage mit Zettelkram und kreativem Chaos füllen, bleiben andere Arbeitsplätze sicherlich auch im neuen Büro so clean und aufgeräumt wie zuvor.

Genauso wie unsere alte Büro-Etage, deren Tür wir vor etwas mehr als zwei Wochen endgültig hinter uns abgeschlossen haben, werden auch die neuen Räumlichkeiten sich mit der Zeit zu einem Platz entwickeln, der die Persönlichkeit der Menschen spiegelt, die dort arbeiten und sich entfalten. Und wir freuen uns jederzeit, unsere Kunden hier auf einen Kaffee zu begrüßen!

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